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Newsletter-Marketing … laaangweilig!?

Newsletter-MarketingHip ist anders. Der gute alte Newsletter versprüht bei Kunden und Werbetreibenden den Charme von Klamotten aus den 70ern (stimmt, der Vergleich hinkt. Wahrscheinlich sind die 70er angesagter …).

Ihn als Marketing-Maßnahme vorzuschlagen hat schon fast etwas Unanständiges. Schade eigentlich, denn die nüchternen Zahlen sprechen eine andere Sprache. Und auch wenn die Zahlen aus dem Dollar-Raum stammen, dürfte es sich in Euroland nicht wesentlich anders darstellen:

Zahlen können sehr ernüchternd sein
Je eingesetztem Werbe-Dollar erlösen Mobile-Marketing gut 10, Display-Werbung knapp 20 und Suchmaschinen-Marketing etwas über 20 Dollar. Sieger aller Klassen ist – sorry – der Newsletter mit einem ROI-Verhältnis von 1:40 (d.h. je eingesetztem Werbedollar erlösen Newsletter im Schnitt 40 Dollar).

Das ist nicht schlecht und damit dürften sich die noch nicht mal im messbaren Ranking vertretenen Social-Media-Kanäle auch auf weitere Sicht relativ schwer tun.

Nun muss ja nicht immer alles messbar sein und Erfolg muss sich nicht immer in schnödem Mammon niederschlagen. Brandbuilding & Co. sind ja auch schöne Dinge. Nur wenn eben der direkte Erfolg im Sinne von harter Währung zählt, sollte man den ach so angestaubten Newsletter nach wie vor auf dem Radar haben. Es könnte sich lohnen.

Dabei werden im modernen Newsletter-Marketing Selbstverständlichkeiten, wie Double-Opt-in bzw. allgemein Spam- und Rechtssicherheit ergänzt um zusätzliche Features bzw. Herausforderungen. So lassen Multifunktions- und Video-Mails das direkte Abspielen von z.B. Videos in der Mail zu. Geschlossene Kommunikationskreisläufe binden immer feiner segmentierte Zielgruppen an das Unternehmen und Verknüpfungen mit der Social-Media-Welt führen dazu, dass der Kreis sich langsam schließt.

Intelligente Postfächer
Andererseits stellen intelligente Postfächer, die die Wichtigkeit einer Mail für den Empfänger abschätzen und sie entsprechend gut, schlecht oder gar nicht in der Mailbox platzieren, eine neue Herausforderung für Mailmarketer dar. Ziel muss es hier sein, nicht nur die Einwilligung zum Newsletter-Versand vom Empfänger zu erhalten, sondern ihn z.B. dazu zu bewegen, dass er den Newsletter-Absender in seine Kontaktliste mit aufnimmt.

Transaktionale Mails
Und schließlich kommen insbesondere transaktionale eMails – das sind Mails, die der Kunde sowieso erwartet, wie z.B. Bestellbestätigungen, Versandbenachrichtigungen  etc. – zu Recht immer mehr ins Visier der Marketingleute. Phänomenale Öffnungs-, Klick- und Konversionsraten sprechen dafür, diese Mails gezielt für Cross- und Upselling-Maßnahmen einzusetzen.

Fazit:
Totgesagte leben manchmal länger als gedacht. Der Newsletter scheint dazu zu gehören.



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