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Facebook soll überbewertet sein? Hat man Worte?

Die Börsenpläne von Facebook haben prompt auch die seriöse Wirtschaftpresse auf den Plan gerufen. Und die rechnet – zumindest auch – in einer anderen Währung, als nur in Nutzerzahlen.

Natürlich sind 800 Mio. Nutzer eine ganze Menge und natürlich stellen deren Daten einen gewissen Wert dar. Aber gleich 100 Milliarden Dollar und damit “mehr als BMW, Adidas und Allianz zusammen”, wie das Handelsblatt vorrechnet.

Sicher nicht. Und für diese Erkenntnis muss man weder Analyst noch Wirtschaftsweiser sein. Ein Taschenrechner und ein paar nackte Zahlen reichen auch.

Wie schnell und einfach das zu überschlagen war und ist, haben wir schon vor Wochen in einem anderen Zusammenhang vorgerechnet: Facebook-überfluegelt …

Mein Lieblingssatz aus diesem Beitrag: “Zweitens macht Facebook aktuell einen Jahresumsatz (!), der nicht ganz Googles-Quartalsgewinne (!) erreicht”

Was also rät die Wirtschaftspresse (Zitat Handelsblatt)?
“… an alle unerfahrenen Möchtegern-Käufer der Aktie, die Firmengründer Mark Zuckerberg nun auch zu Wertpapierbesitzern machen möchte: Nutzt Facebook, aber lasst Euch nicht benutzen.”

Dem haben wir ausnahmsweise mal nichts hinzuzufügen.



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